Lexikon

Ananas

Jede einzelne Ananas ist eine mineral- und vitaminreiche Fruchtverband-„Bombe“. Ferner enthält Ananas ein Gemisch aus proteinspaltenden Enzymen, vermag also die Eiweissverdauung zu optimieren und Fleisch zarter zu machen. Es sind auch biologische Wirkungen auf die Blutgerinnung, auf Wunden und bei Entzündungen bekannt.

Ballaststoffe

Siehe Rohfaser. Darüberhinaus gilt: Neben den klassischen Rohfaserbestandteilen Cellulose und Lignin werden noch Hemicellulosen, pflanzliche Bindungs- und Dickungssubstanzen wie z.B. Pektine, einige sekundäre Pflanzenstoffe, bestimmte Zuckerverbindungen (wie z.B. Fructane, Mannane), Pentosane sowie z.T. unverdauliche Mineralienanteile zu den Ballaststoffen gezählt.

Bierhefe

Biehefe liefert hochwertiges Einzeller-Eiweiss und ist besonders gut verträglich bei ernährungssensiblen Tieren. Neben wichtigen Arminosäuren, Spurenelementen und Mengen-Mineralstoffen ist Bierhefe äusserst fettarm, cholesterinfrei und reich an natürlichen Vitaminen des B-Komplexes. Ihr Hauptanwendungsgebiet und positive Eigenschaften bei Tieren hat die Bierhefe bei Haut- und Fellproblemen.

Biotin

Vitamin aus der grossen Gruppe der B-Vitamine, auch Vitamin H genannt. Ist in der Kohlenhydrat- und Fettsäurensynthese unabdingbar, auch haut- und haarwirksam.

Büffel

Der asiatische Wasserbüffel wird ausser in Ländern Asiens auch in Italien sowie ferner in der Türkei, Bulgarien und Rumänien als mittlerweile gut europäisierte Nutztierart zur Milchgewinnung oder als Zugtier gehalten. Mit dem klassischen Hausrind ist er nicht näher verwandt, Wasserbüffel gehören zu einer eigenen Gattung. Die Büffelmilch (als Basis für echten Mozarella) ist recht gut untersucht, das Büffelfleisch gilt als Rind- oder Kalbfleisch-ähnlich, jedoch mit einem kräftigeren Geschmack.

Calcium / Phosphor

Calcium und Phosphor sind sogenannte Mengenelemente unter den Mineralstoffen. D.h., dass der Organismus sie im unteren Prozentbereich (bezogen auf die Gesamt-Inhaltsstoffe) benötigt und zwar sowohl jedes Element für sich in ausreichender Menge als auch im korrekten Verhältnis zueinander. Dies ist von grosser Bedeutung für Knochenbau und Zähne, da diese optimal mineralisiert werden müssen. Das Ca-/P-Verhältnis wird von uns für jede Rezeptur passend zu den verwendeten Zutaten angepasst.

Cranberries

Die säuerlich-herben Früchte der Cranberry, auch Grossfrüchtige Moosbeere geheissen, kommen aus der Heidelbeerverwandtschaft. Sie sind vor allem wegen der möglichen Hemmung einer Biofilm-Produktion aggressiver, anhaftender Bakterien (bei Harnwegsinfektionen, aber auch im Mund- und Magenraum) interessant, bedingt durch spezielle Proanthocyanidine, aber auch wegen weiterer bioaktiver Substanzen.

DHA

DHA bedeutet das Kürzel für die wissenschaftliche, vom griechischen Zahlensystem abgeleitete Bezeichnung Docosahexaensäure, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure mit 22 Kohlenstoffatomen. Sie ist eine Omega-3-Fettsäure und wie EPA kommt auch sie in fetten Seefischen und Lachs recht konzentriert vor. DHA ist wichtig im Nervenstoffwechsel sowie in Zellmembranen sowie bei etlichen weiteren Stoffwechselfunktionen.

Distelöl

Pflanzliches Speiseöl aus Samen der Färberdistel, auch Safloröl genannt. Bei nussigem Geschmack ist Distelöl das Pflanzenöl mit dem höchsten Gehalt an zweifach ungesättigten Fettsäuren, nämlich Linolsäure.

Eisen

Spurenelement unter den Mineralstoffen, Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und der Muskelfarbe Myoglobin. Eisen arbeitet mit vielen Enzymen zusammen und hilft bei der Zellatmung.

Eiweiss

Umgangssprachlich wird damit das nach dem Kochen oder heiss Zubereiten weiss gewordene Eiklar (meist des Hühner-Eies) bezeichnet. Futtermittelbiologisch und ernährungsphysiologisch ist Eiweiss jedoch eine eingedeutschte Bezeichnung für den naturwissenschaftlich richtigen Begriff „Protein“. Alle Eiweisse oder Proteine, also sämtliche reinen Eiweisssubstanzen sind stets aus Aminosäuren aufgebaut. Diese Aminosäurenketten bestimmen durch Anzahl und Abfolge sowie Vorhandensein bestimmter Aminosäuren die Qualität des Eiweisses=Proteins. Man spricht auch von biologischer Wertigkeit des Proteins. Reineiweiss kann nur über die Summe der Aminosäuren oder gar deren Aufschlüsselung selbst bestimmt und qualitativ eingeordnet werden. Der inhaltsstoffliche Parameter Rohprotein (siehe dort) gibt dazu lediglich einen groben (eben „rohen“) Anhaltspunkt und sagt überhaupt nichts über den Eiweiss-Wert für einen Organismus aus. Protein wird im Körper von Wirbeltieren für alle Aufbau- und Reparatur-Vorgänge gebraucht. In der Erbsubstanz werden genetische Informationsdaten durch Proteine verschlüsselt, man findet Eiweisse in vielen Körperflüssigkeiten, Hormonen, Fermenten/Biokatalysatoren/Enzymen und Geschlechtsprodukten (Eier, Sperma) sowie in Mischung mit Kohlenhydraten- in fast allen Schleimsubstanzen.

Ellagsäure

Die Ellagsäure ist ein Polyphenol ( englisch genannt: Ellagic acid). Die Ellagsäure befindet sich in nennenswerter Konzentration u.a. im Granatapfel. Polyphenole bilden cremig- bis hellfarbige Kristalle aus.Der Ellagsäure konnte eine krebsvorbeugende Wirkung nachgewiesen werden und somit aktiv beim Zellschutz unterschützen.

Ente

Die Ente bringt neben bestens verwertbarem Eiweiss auch einen kräftigen Geschmack. Mit vielen natürlichen Mineralstoffen und wenig allergenem Potenzial.

EPA

EPA heisst ausgeschrieben Eicosapentaensäure, die griechisch-wissenschaftliche Bezeichnung für eine mehrfach ungesättigte Fettsäure mit 20 Kohlenstoffatomen in ihrem Molekülbau. Sie gehört aufgrund der biochemischen Bindungen zur Reihe der Omega-3-Fettsäuren. Eicosapentaensäure wird für viele Funktionen des Stoffwechsels benötigt. So ist sie der Ausgangsstoff zur Bildung von Stoffen, welche für das Immunsystem, die Blutgerinnung, die Herzregulation und in vielen weiteren Organsystemen gebraucht werden.EPA hat auch positive Wirkungen bei Herzerkrankungen. In den Ölen fetter Fische kommt EPA realtiv konzentriert vor, während sie in Spuren in vielen Organismen weit verbreitet ist.

Fasan

Delikates Geflügel mit mager-hellem Fleisch bei leichtem Wildgeschmack. Fasan enthält im Durchschnitt zwischen 22,5 und 23,8% Protein bei 4,8 – 6,6 % Fett. An Omega-6-Fettsäuren sind etwa 0,6% gegeben.

Fenchel

Der süsslich-aromatische Gemüsefenchel heisst auch Knollen- oder Zwiebelfenchel. Eiweiss, viel ss-Carotin, die Vitamine C, B1 und B2 sowie jede Menge günstiger Ballaststoffe sind wesentliche Merkmale dieses wertvollen Gemüses. Vorteilhafte ätherische Öle gesellen sich dazu.

Fettgehalt

So bezeichnet man die Summe aller Fette (=Lipide; dazu gehören auch die Öle, da dies nur Fette sind, die bei Raumtemperatur flüssig sind), Wachse und anderer fettähnlicher Substanzen (sog. Lipoide). Sie sind nach Aufschluss in Salzsäure analytisch darstellbar, im Rahmen der sogenannten Weender Analyse zur Grob-Charakterisierung der Rohnährstoffe von Futtermitteln (siehe auch Rohprotein, Rohfaser, Rohasche) werden jedoch wegen des vereinfachten, eben „rohen“ Verfahrens alle Fettverwandten (Wachse und Lipoide) miterfasst. Für den Körper als Langzeit- und Speicher-Energieträger entscheidend ist jedoch der Reinfett-Gehalt. Reine Fette und Öle bestehen aus der biochemischen Verbindung von Glyzerin und Fettsäuren. Zur Qualität von Futter kann also nur anhand des Rohfett-Wertes kaum etwas gesagt werden, wenn man die Zutaten nicht kennt. Oder man muss zusätzlich die Fettsäuren in Menge und Beschaffenheit analysieren.

Fisch

Fisch ist ein wertvoller Fettsäurenlieferant, vor allem von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Fisch bewirkt aufgrund seines idealen Fettsäurenmusters (hoher Anteil seltener, spezieller und mehrfach ungesättigter Fettsäuren) bei Tieren ein seidiges, glänzendes Fell und bewahrt die Haut vor Austrocknung, Reizungen und unterstützt den Stoffwechsel.

Forelle

Schmackhafter Fisch. Mitglied der zoologischen Familie der Lachsfische. Das helle, zarte Muskelfleisch ist eine wertvolle Proteinquelle und bietet gleichzeitig ein günstig zusammengesetztes Fettsäuremuster, welches bei der Körpertemperatur von Hund/Katze somit als hochverdauliche Quelle vorliegt.

Freie Radikale

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, also chemische und biochemische Verbindungen, die als sehr reaktionsfähig, ja reaktionsfreudig zu bezeichnen sind. Dies liegt daran, dass im Falle der Radikal-Bildung nicht alle Atome ihre von Natur aus eigentlich vorgesehenen Bindungskräfte einsetzen oder „ausüben“. Für atomar-chemisch Interessierte: dies liegt an mindestens einem ungepaarten Elektron. Die meisten Radikale sind recht kurzlebig, können aber im Organismus und zwar meistens direkt in den Zellen grosse Schäden anrichten. Freie Radikale entstehen durch intrazelluläre Überlastungen bei (im Stoffwechsel eigentlich normalen) Verbrennungsprozessen in den kleinen „Kraftwerken“ jeder Zelle, den Mitochondrien. Auch kurzwellige Strahlungen und Mutationen (Erbgutänderungen) werden als Prozesse für die Radikalbildung genannt.

Je nachdem, an welchen Atomen innerhalb einer molekularen Verbindung das freie Elektron (und somit die eigentliche Radikal-Stelle) sitzt, unterscheidet man Kohlenstoffradikale (an C-Atomen), Stickstoffradikale (an N-Atomen) oder Sauerstoffradikale (an O-Atomen). Radikale können also in den Zellen entstehen, aber auch von Aussen in den Körper gelangen, z.B. über bestrahlte Nahrungspartikel, Einatmen von Rauch, UV-Strahlen oder die Einwirkung von grosser Hitze. Innerhalb des Abwehrsystems gibt es spezialisierte Zelltypen, welche bisweilen auch freie Radikale zum Bekämpfen von Keimen selbst bilden können. Radikale gelten als Verursacher von Zellschäden und werden im Zusammenhang mit der Krebsentstehung immer wieder diskutiert, ferner sind sie an Verschlimmerungen vieler Krankheitsbilder beteiligt. Freie Radikale können auch Oxidationen, d.h. die qualitätsmindernde Einwirkung von Sauerstoff begünstigen. Dieser „oxidative Stress“ wird häufig mit Alterungsprozessen in Zusammenhang gebracht. Der Körper schützt sich durch vielfältige Abwehr- und Kontrollsysteme vor der schädlichen Radikal- Wirkung. Dabei werden die körpereigenen Mechanismen durch antioxidativ wirksame Substanzen (Antioxidantien) erfolgreich unterstützt. Antioxidantien gelten als sogenannte Radikalfänger, d.h. sie neutralisieren die freien Radikale bzw. stellen die normalen Bindungskräfte und Elektronen- Konfigurationen wieder her oder blockieren diese reaktiven Zentren.

Fructo-Oligo-Saccaride (FOS)

Fructo-Oligo-Saccharide kurz genannt auch FOS, sind Kohlenhydrate. FOS sind nicht schädlich für das Tier, da sie diese natürlichen Verbindungen nicht mit eigenen Enzymen in Magen oder Dünndarm „aufknacken“, also verdauen oder verwerten kann. FOS bauen die Darmflora auf ! Im Allgemeinen bezeichnen Ernährungsphysiologen FOS als Substanzen „pre- oder präbiotischen Wirkung“, die so die Verdauung und das Immunsystem optimal unterstützen. FOS bewirken bei Tieren eine bessere Verdauung, eine gesunde Darmflora und somit ein besseres Immunsystem.

Geflügel

Geflügelfleisch wird überwiegend aus Muskelpartien gewonnen. Geflügel ist im Allgemeinen ein teuerer und wichtiger Bestandteil für eine gesunde Ernährung des Tieres. Es liefert dem Tier hochverdauliche Proteine das zudem noch gut schmeckt.

Geflügelfett

Bei der Schlachtung nahrungsmitteltauglicher Geflügelarten wird das Fett separat gewonnen, da es für die menschliche Ernährung nur in kleinen Mengen für Fertigprodukte benötigt wird. Geflügelfett ist gelblich und bei Raumtemperatur pastös, enthält jedoch wertvolle Fettsäuren zur Komplettierung eines ausgewogenen Fettsäuremusters. Geflügelfett ist ein leichtverdaulicher, sehr guter Energielieferant für Hunde und Katzen.

Granatapfelkerne

Essbare und von gallertigem Fruchtfleisch umgebene Kerne der Früchte des Granatapfelbaumes. Granatäpfel zeichnen sich durch einen hohen Gehalt bioaktiver Inhaltsstoffe aus. Der Granatapfel enthält grössere Mengen Flavonoide wie Anthocyane und Quercetin. Polyphenole vor allem Ellagitannine wie Punicalagin sowie Phenolsäuren wie Ellagsäure übernehmen wichtige Funktionen für die Zellregulation und dienen somit als Radikalfänger. Er ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen. Die in den Granatapfelkernen enthaltene Ellagsäure ist ein natürliches Antioxidans (Mittel gegen schädliche Sauerstoffeinwirkung = Oxidation) und nicht nur durch dieses Abfangen von freien Radikalen (siehe freie Radikale) insgesamt ein wirkungsstarkes Zellschutzmittel.

Hüttenkäse

Wenig Fett und Kohlenhydrate bei hohem Protein- und Calciumgehalt zeichnen diesen körnigen Frischkäse aus. Weich und mild schmeckend wird er aus Magermilch hergestellt. Fermentierte Sahne aromatisiert die gallertigen Käsekörnchen und trägt zur Akzeptanz bei.

Italienischer Schinken

Mild-würzig, besonders lange und schonend getrocknet, über 10 Monate gereift, dabei dennoch rosa und mit feiner Fettmaserung, was ihn schön mürbe macht. Eine leckere Zutat, die auch zum Salzhaushalt beiträgt, in erster Linie jedoch Eiweissquelle und Energiespender ist. Von Natur aus relativ reich an Mangan, Jod sowie den Vitaminen B1 und Cholin.

Jod

In der Schilddrüse dringend erforderliches Spurenelement. Jod wird dort für die Produktion der Grundumsatz-Hormone Thyroxin und Trijodthyronin benötigt. Jodmangel bedingt eine Vergrösserung der Schilddrüse mit vielen Fehlfunktionen bei Wachstum, Haut- und Nervensystem als möglicher Folge, die es zu vermeiden gilt.

Joghurt

Naturjoghurt mit darmwirksamen speziellen Lactobacillen – Prebiotika für die Begünstigung der Darmflora – bildet die Basis für unser schonend sprühgetrocknetes Joghurtpulver. Daneben dient Joghurt der Abrundung des Geschmacks und fördert Bekömmlichkeit und Akzeptanz.

Kalb

Kälber sind junge Rinder und vereinigen daher die Vorteile von Rindfleisch mit dem zarten Schmelz feiner Muskulatur und „unverbrauchter“ Innereien. Eine magere feine Textur kennzeichnet Kalbfleisch ebenso wie der gegenüber Schwein oder Rind bessere Naturgehalt an Arachidonsäure. Viel Natur-Zink, Vitamin E und Cholin.

Kaninchen

Das Fleisch dieser Hasenartigen, die zoologisch nicht zu den Nagetieren gehören sondern Vertreter einer eigenen Säugetiergruppe sind, gilt zu Recht als leicht und mager. Sein biologisch hochwertiges Eiweiss und die natürliche Fettarmut machen Kaninchenfleisch nicht nur bei schnurrenden Vierbeinern hochbeliebt.

Karotten

Karotten werden je nach Region im deutschsprachigen Raum auch als Möhren, Gelbe Rüben oder Mohrrüben bezeichnet. Das Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler enthält in der getrockneten Form immerhin ca. 7,5 % Rohprotein. Es ist mit nur 1,4 % Rohfett kaum energiehaltig, aber mineralstoffreich (Rohasche 6,5 %). Neben wichtigen Mengen- und Spurenelementen des Pflanzenreiches ist die günstig zusammengesetzte Rohfaser zu nennen, die wir im Ernährungssektor als eine Quelle hochwertiger „Ballaststoffe“ für die Darmmotorik und zur Ernährung der Dickdarmflora einsetzen. Das von Natur aus in Karotten reichlich vorhandene Beta-Carotin gilt in der Humanernährung als Provitamin A, wobei Tiere nur einen relativ geringen Teil dieses sekundären Pflanzenstoffes mit Zellschutzfunktion tatsächlich in Vitamin A umwandeln können.

Kartoffel

Fettarme Knolle einer alten Kulturpflanze mit hohem Energiegehalt und wertvollem Pflanzenprotein. Die in der Kartoffel-Trockensubstanz enthaltene Stärke (etwa 70 %) ist unser Hauptkohlenhydrat-Lieferant und ersetzt das sonst übliche Getreidemehl. Sie ist besonders bei allergieanfälligen und getreidesensiblen Tieren eine hervorragende Alternative. Zudem enthalten Kartoffeln viel mehr natürliches Kalium (ein lebenswichtiger Mineralstoff) als Getreidemehle.

Katzeminze

Neben der geruchlich-geschmacklichen Aktivitäts- und Akzeptanzkomponente bietet Katzenminze (Nepeta cataria), die im Humanbereich zu den Heilpflanzen zählt, etliche ätherische Öle (Hauptkomponenten Citral, Citronellol, Geraniol und Limonen), Nepetalacton und Bitterstoffe. Diese natürlichen bioaktiven Substanzen wirken sich auch positiv auf die Verdauung Ihrers Vierbeiners aus.

Kohlenhydrate

Biochemisch betrachtet und exakt genommen sind dies alle ringförmigen Kohlenstoffanordnungen und Kohlenstoffketten, die aus Zucker-Verbindungen bestehen (Saccharide). Aus technisch-analytisch möglichen Gründen zieht man davon jedoch die Rohfaser (siehe dort) ab und meint somit die Kohlenhydrate im engeren Sinne, also KH ohne den Rohfaseranteil. Man spricht auch von Stickstofffreien Extraktstoffen, abgekürzt NfE. In natürlichen pflanzlichen Futtermittel (bestandteilen) ist Stärke das häufigste Kohlenhydrat. Kohlenhydrate liefern Kurzzeitenergie, je kürzer sie selbst chemisch aufgebaut sind, umso schneller ist die Verfügbarkeit im Körper. Dies ist jedoch nur eine grobe Regel, da spezielle Kohlenhydrate (ähnlich der Rohfaser) kaum oder gar nicht von körpereigenen Enzymen/Fermenten angegriffen werden können und nur der Darmflora als Nahrung dienen. Aber auch die Stärke-Verdaulichkeit nimmt innerhalb der Reihe Tierfresser-Gemischtfresser-Pflanzenfresser zu. Daher wird für Tierfresser häufig technisch „vorverdaute“, (teil-) aufgeschlossene Stärke eingesetzt, um eine sogenannte Teil-Verzuckerung zu bewirken und dem Verdauungstrakt den Angriff auf diese hartnäckigen Kohlenhydratketten zu erleichtern.

Letztere werden durch feuchte und warme Verarbeitung, ggf. noch unter Druck verkürzt. Im Rahmen der sogenannten Weender Analyse zur Grob-Charakterisierung der Rohnährstoffe von Futtermitteln wird lediglich der Rohfaseranteil grob absiebend nach Verkochung bestimmt, die Kohlenhydrate im engeren Sinne (NfE) werden berechnet nach der Formel: NfE in % = 100 – Wassergehalt% – Rohprotein% – Rohfaser% – Rohasche% – Rohfett%. Dies ist gleichzeitig der Grund dafür, warum man bei Addition der Pflichtwerte für Hunde- und Katzenmischfuttermittel (dies sind Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche) selbst bei bekanntem oder geschätztem Wassergehalt nie auf 100% kommt! Was neben den Ergebnissen der Weender Analyse an Prozenten zu 100% fehlt, sind eben die NfE oder Kohlenhydrate ohne den Rohfaseranteil.

Kohlensaurer Futterkalk

Um die langfristige Gesundheit von Hund und Katze gewährleisten zu können, bedarf es einer ganzheitlichen Versorgung mit allen lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen (Spurenelemente und Mengenelemente). Als natürlichen Trägerstoff verwenden wir kohlensauren Futterkalk (Calciumkarbonat). Somit erreichen wir eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Kupfer

Mineralisch-metallisches Spurenelement mit wichtigen Funktionen bei der Haarpigmentierung, aber auch in Bindegeweben. Kupfer ist an der Blutbildung mitbeteiligt. Enge Stoffwechselverbindung zum Eisen und Unterstützung verschiedener Metallenzyme.

Kürbis

Gartenkürbisse können die grössten Früchte der Pflanzenwelt hervorbringen. Sie zeichnen sich durch relativ viele Kohlenhydrate und Mineralstoffe aus, dazu reichlich natürliches Beta-Carotin und Vitamin B1.

L-Carnitin

Biochemischer Abkömmling der Buttersäure, in tierischen Futterstoffen oft hinreichend enthalten, unter Hochleistung bzw. Stress wird die Eigensynthese gelegentlich knapp, leichte Überschüsse wirken auf natürliche Art leistungsfördernd. L-Carnitin fördert den Energie- und Fettstoffwechsel und reguliert die Verwertung entsprechender Fein-Moleküle innerhalb der Zellen.

Lachs

Grosswüchsiger Speisefisch, der bei in etwa gleichem Proteingehalt wie Forelle (19 – 20 % in der ursprünglichen Substanz) jedoch einen deutlich höheren Fettanteil wie die Forelle bringt (Fettgehalt Forelle 2,7 – 3,3 %, Fettgehalt Lachs 7,0 – 13,6 %). Dieses Lachsöl ist vor allem für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren bekannt und daher besonders wertvoll.

Lachsöl

Über ein Drittel des wertvollen Lachsöl sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Unter ihnen wiederum sind es besonders die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die günstige Wirkmechanismen im Stoffwechsel und bei Reparaturvorgängen im Tierkörper auslösen.

Lamm

Schmackhaftes und kräftiges Lammfleisch ist daher neben der Eiweisskomponente zur Aminosäuren-Vielfalt auch als Energiespender (wegen des Fettgehaltes) zu sehen. Innerhalb der Protein-Fraktion bietet Lammfleisch unter den gängigen Fleischsorten den höchsten Gehalt an der wichtigen Aminosäure Threonin. Auch Futtermittelunverträglichkeiten oder gar echte Allergien werden von Lamm äusserst selten verursacht.

Leinöl

Pflanzenöl aus Leinsamen. Optimiert das Fettsäurenmuster, da besonders viel Linolensäure –eine Omega-3-Fettsäure- enthalten ist, dazu Ölsäure und Linolsäure in bemerkenswerten Anteilen.

Lingnozellulose

Gerüstbildende Substanz von Pflanzen. Ergibt ein Spezial-Rohfasermehl mit natürlichen Ballast-Wirksubstanzen (Lignin aus der Zellwand mit phenylartigen Verbindungen) zur Optimierung der Rohfaser-Zusammensetzung.

Magnesium

Mineralisches Mengenelement, häufig in Mineralfuttermitteln oder Mineral-Vormischungen. Deklaration freiwilig. Da der Magnesiumgehalt ein Teil der Rohasche ist, darf er bei Summenbildungen aus den Rohwerten der Weender Analyse nicht mit hinzuaddiert werden. Magnesium spielt eine Rolle in vielen Prozessen des Stoffwechsels und bei der Muskelspannung (Anstrengungs-Muskelkrämpfe), ferner ist es Teil einiger Enzyme und taucht beim Nahrungsumbau auf.

Mangold

Diese Gemüsepflanze aus der Zucker- und Futterrübenverwandtschaft zählt zum Spinatgemüse im weitesten Sinne, ist aber mineralstoffreicher und niacinhaltiger als Spinat. Zudem bringt Mangold viel natürliches Vitamin K.

Mineralstoffe

Mineralstoffe, oft auch kurz Minerale genannt, sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, welche der Organismus des Tieres nicht selber herstellen kann. Sie müssen durch die Nahrung dem Tier zugeführt werden. Da Mineralstoffe nicht organisch meist als Ionen oder in Form von anorganischen Verbindungen vorliegen, sind sie anders als einige Vitamine gegen die meisten Zubereitungsmethoden unempfindlich und können z.B. nicht durch Hitze oder Luft zerstört werden. Mineralstoffe werden entweder nach ihrer Konzentration oder ihrer Funktion im Körper eingeteilt. Besonders entscheidend ist die richtige Dosierung von Mineralstoffen. Mengenelement Mineralstoffe sind z.B. Kalzium, Magnesium oder Phosphor. Spurenelement sind u.a. Eisen, Kupfer, Selen und Zink.

Natrium

Mineralisches Mengenelement, zumeist in der Verbindung Natrium-Chlorid = NaCl = Kochsalz. Fördert die Futter-Akzeptanz bei vielen Tieren auf eher ungesunde Weise. Natrium wird jedoch im Körper von Wirbeltieren bei der Reizleitung im Nervensystem dringend gebraucht, streng natriumarme Diätfuttermittel werden unter Fachaufsicht nur an kranke Tiere verabreicht. Viele Pflanzenfresser haben einen erhöhten Natriumbedarf, der mit reiner Pflanzenkost kaum gedeckt werden kann (Lecksteine!). Da auch der Natriumgehalt ein Teil der Rohasche ist, darf er bei Summenbildungen aus den Rohwerten der Weender Analyse nicht mit hinzuaddiert werden, etwa um Kohlenhydrate im engeren Sinne zu berechnen.

Neuseeländische Grünlippmuschel

Die Zucht- und Kulturmuschel-Art „Perna canaliculus“ aus Neuseeland enthält neben hochwertigen Proteinen auch gelenkaktive Substanzen, die der Organismus des Tieres nach der Verdauung im Dünndarm wieder leicht zusammensetzen kann und an die Zielorte (insbesondere Gelenke) zu transportieren vermag. Dort beeinflussen sie die Regeneration der Gelenkkapseln günstig bzw. beugen Verschleisserscheinungen vor. Grünlippenmuschelextrakt in der Ernährung des Vierbeiners beugt nicht nur Verschleisserscheinungen vor, sondern verbessert auch die Knorpelmasse bei Gelenkproblemen.

Olivenöl

Je nach Herkunft ist Olivenöl grünlich (mit viel Chlorophyll) bis golden (mit viel Carotin). Zu etwa 70% besteht Olivenöl aus Ölsäure und es enthält auch das natürliche Antioxidans Squalen.

Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren

Fettsäuren bestehen aus einer sog. Verkettung von Kohlenstoffatomen. Die Omega-3-Fettsäuren gehören wie die Omega-6-Fettsäuren zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dies bedeutet, dass die Kohlenstoffketten an mehreren Stellen durch sog. Doppelbindungen verbunden sind. Mit Omega wird das letzte Kohlenstoffatom am Ende der Kette bezeichnet. Omega-3-Fettsäuren fördern die Hirnleistung, da sie die allgemeine Durchblutung steigern und so die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessern. Sie fördern die Gehirnentwicklung und haben positive Effekte auf das Immunsystem.

Polyphenole

Polyphenole wirken wie andere Antioxidantien u.a. entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Im Rahmen von verschiedenen Studien mit bestimmten Polyphenolen (u.a. Ellagsäure) wurde ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, Lunge, Haut, Darm und Prostata beobachtet (Quelle: Lansky 2007). Ausserdem schützen sie vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation.

Protein

Ein grober, „roher“ Summenwert für eiweissähnliche Substanzen in Gemeinschaft mit proteinähnlichen Stoffen oder allen Verbindungen, welche Stickstoff enthalten wie Harnstoff oder Chitin o.ä.. Im Rahmen der sogenannten Weender Analyse zur Grob-Charakterisierung der Rohnährstoffe von Futtermitteln (siehe auch Rohfett, Rohasche und Rohfaser) wird nämlich durch das dort vorgeschriebene Verfahren der Stickstoffgehalt einer Probe bestimmt, was auch Sinn macht, da alle Aminosäuren (siehe dazu Eiweiss) von Natur aus Stickstoff enthalten. Sodann wird rechnerisch durch Faktoren auf den Proteingehalt geschlossen. Rohprotein alleine sagt nichts zur Wertigkeit oder Verdaulichkeit aus, dazu muss man die Zutaten kennen und/oder das Reinprotein ermitteln und weiter in seine Aminosäuren aufschlüsseln. Zutaten wie Gelatine oder Griebenmehl enthalten z.B. beide grob analytisch über 80% Rohprotein. Dabei ist Griebenmehl ein sehr hochwertiger Fleisch-Proteinträger, Gelatine ist wegen der Einseitigkeit und dem Fehlen wertvoller Aminosäuren ein Bindemittel, aber keine gute Eiweissquelle.

Pute

Mit „Pute“ kennzeichnen wir die Zugabe der gängigsten Art von Geflügelfleisch in Deutschland. Putenfleisch gilt als mager, leicht und fettarm. In frischem Zustand enthält es je nach Teilpartie zwischen 17 und 23 % Rohprotein. Pute bildet daher in der Tierernährung eine wertvolle Quelle für tierisches Eiweiss, innerhalb dessen vor allem die essentiellen (unbedingt notwendigen und von Aussen mit der Nahrung zuzuführenden) Aminosäuren Lysin und Methionin im Vordergrund stehen.

Reis

Die Samen dieser uralten Kulturpflanze (umgangssprachlich nicht zum Getreide gerechnet, jedoch botanisch ebenfalls zur Familie der Gräser gehörend) sind nicht nur in der menschlichen Ernährung begehrt, sondern liefern auch Kohlenhydrate (überwiegend Stärke, diese „aufgeschlossen“, siehe Kartoffelflocken) in schonender und leichtverdaulicher Form für die Tierfütterung. Hierfür werden meist kleinkörnige oder Bruch-Qualitäten ansonsten einwandfreier Herkünfte verwendet. Bisher als Allergen (=allergieauslösende Substanz) im Gegensatz z.B. zu Weizen äusserst selten in Erscheinung getreten.

Rind

Kerniges, dunkles Fleisch mit Biss, kräftig-schmackhafte Eiweiss- und Fettquelle von hoher Verdaulichkeit und sehr guter Akzeptanz. Von Natur aus relativ viel Magnesium, Kalium und Eisen.

Rohasche

Rohasche ist kein Bestandteil des Futter und es handelt sich dabei auch nicht um Mineralstoffe. Die Bestimmung der Rohasche ist eine Analytikmethode, die eine Aussage über die nicht verbrennbaren (bei 550°C) Anteile eines Futtermittels treffen soll. D.h. es wird das zu testende Futtermittel verbrannt und nachgesehen wieviel Asche übrig bleibt. Hierbei ist es egal, ob es sich um Trockenfutter, Dosenfutter, eine BARF-Fütterungsmahlzeit oder ein reines Beafsteak handeln würde. Beim Verbrennen bleiben mineralische Reste über, die bezogen auf die eingesetzte Ausgangsmenge (z.B.)prozentual bestimmt wird. Werden also 100 g Futter eingeascht, bleiben x Gramm Asche übrig. Dies ist die Rohasche!

Rohfaser

Fachspezifische Bezeichnung als recht ungenaue Zusammenfassung einer Gruppe von pflanzlichen Stoffen, die überwiegend in den Zellwänden pflanzlicher Zutaten lokalisiert und konzentriert sind. Aufgaben: Rohfaser bietet Nahrung für die Verdauungstrakt-Flora, welche daraus kurzkettige Fettsäuren und somit Energie für die Zellen vor Ort gewinnen kann. Bestimmte Rohfaserqualitäten können prebiotische oder präbiotische Wirkung haben (postive Beeinflussung der Zusammensetzung der Darmflora). Ferner reguliert Rohfaser die Aufenthaltsdauer und die Quellung des Verdauungsbreies im Verdauungstrakt und sie putzt den Darm.

Rote Bete

Umgangs“sprachlich“ wird gerne auch Rote Beete geschrieben, jedoch leitet sich die korrekte Schreibweise vom wissenschaftlichen Gattungsnamen „Beta“ ab und hat nichts mit einem Gemüse“beet“ zu tun. In getrockneter Form besonders rohfaserreich und enthält den roten Naturfarbstoff Betanin sowie weitere Betalaine.

Rübenvollschnitzel

Wertvoller Rohfaser-Träger mit etwas Restgehalt an verdaulichen Kohlenhydraten. Reguliert die Darmmotorik des Tieres.

Selen

Konzentrationen dieses Spurenelementes finden sich in Niere, Leber, Skelettmuskulatur und in den roten Blutkörperchen, welche vom Selen vor Oxidationsprozessen (Sauerstoffangriffe durch negative Verbindungen = Peroxide) geschützt werden. Verantwortlich weiterhin für Zellwachstum und -regulation, Mitwirkung beim Abbau bestimmter Fettsäurenverbindungen durch Unterstützung des Vitamin E.

Shrimps

Hoch-proteinhaltige Garnelen, welche das Aminosäurenmuster sinnvoll ergänzen. Fettarm, leichtverdaulich und schmackhaft.

Sonnenblumenöl

Pflanzenöl von mildem Geschmack, hoher Anteil an natürlichem Vitamin E als Oxidationsschutz. Linolsäure und Ölsäure stehen im Vordergrund der vielseitigen Fettsäurenzusammensetzung dieses guten Speiseöls.

Spinat

Grünes, einjähriges Blattgemüse, dessen Eisengehalt völlig überbewertet wird (sehr alte Daten hatten Messfehler, die heute verbrieften etwa 34-40mg/kg sind als Eisen-III-Verbindung schlecht bioverfügbar), aber recht viel Pflanzenprotein enthält, dazu die Vitamine C und K1 sowie beta-Carotin.

Spirulina

Umgangssprachlich eine Grün-Blau-Alge zählen die biologischen Systematiker die Protein- , Polysaccharid- und Nukleinsäuren-Quelle Spirulina aus gezielter Aquakultur zu den sog. Cyanobacteriaceen. Neben den genannten Nährstoffen bietet Spirulinapulver auch bioaktive Substanzen wie Tocopherole, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Carotinoide.

Süsskartoffel

Die auch Batate genannte Wurzelknolle liefert Kohlenhydrate als Stärke mit einem natürlichen Zuckeranteil zwischen 0,5 und 5,5% (im Mittel etwa 3,2%) und schmeckt daher süsslich. Im Ballast- und Mineralstoffgehalt liegt sie etwas vor der „normalen“ Kartoffel, gleiches gilt für den Naturgehalt an Vitamin C.

Taurin

Mit den schwefelhaltigen Aminosäuren verwandte Substanz, biochemisch eine sogenannte Aminosulfonsäure. Für Katzen essentiell, bei Hunden vor allem unter Stress kann die Eigenbildung im Körper schon einmal knapp werden. Positive Effekte als natürlicher Leistungsförderer, enger Bezug zu Sehkraft und Herzmuskelfunktion.

Truthahn

Truthahnfleisch wird überwiegend aus Muskelpartien gewonnen. Hierbei handelt es sich um Schlachtputen oder Truthähne. Truthahn ist wie Geflügel im Allgemeinen ein teuerer und wichtiger Bestandteil für eine gesunde Ernährung. Es liefert hochverdauliches Protein und schmeckt zudem hervorragend.

Vitamin A

Wird auch Retinol genannt, dient dem Aufbau von Sehpurpur sowie dem Schutz und der Regeneration von Augen, Haut und Schleimhäuten.

Vitamin D

Heisst auch Calciferol. Liegt in Fertignahrung meist als Vitamin D3 vor. Greift aktiv in den Calcium- und Phosphorstoffwechsel ein und wird daher vor allem in den Knochen und der Niere benötigt.

Vitamin E

Auch Tocopherol genannt. Fördert die Fruchtbarkeit, wirkt aber zusätzlich an vielen Stellen im Stoffwechsel, nicht nur mit direktem Bezug zu Keimdrüsen und Hormonen. Oxidationsschutz im gesamten Körper, vor allem in der Muskulatur.

Volleipulver

Volleipulver wird aus Eiern gewonnen. Es wird aus dem von Schalen befreiten, zerkleinertem und schonend getrocknetem vollen Hühnerei, also Eiklar (fälschlich-umgangssprachlich oft Eiweiss genannt) und Eigelb, gewonnen. Nach der Trocknung liegt ein Mischpulver vor. Volleipulver ist eine biologisch hochwertige Proteinquelle mit wertvollen Aminosäuren.

Waldfrüchte (Hagebutten, Himbeeren)

Hagebutten sind die Früchte der Wildrose, die inzwischen auch kultiviert wird. 100 g Hagebutten enthalten zwischen 500 und 1700 mg Vitamin C und 5 mg Beta-Carotin, die rote Farbe wird jedoch hauptsächlich durch das Carotinoid Lycopin bewirkt, welches man auch von der Tomate als bioaktive Schutzsubstanz kennt. Dazu sind natürlicher Fruchtzucker und hochwertige Ballaststoffe enthalten. Die wohlschmeckenden Himbeeren zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Gehalt an Phenol-Substanzen (ca. 500 mg/100 g) aus, die nachweislich antioxidativ wirken. Hinzu kommen die bioaktiven Substanzen Kaempferol und Quercetin.

Yucca schidigera

Die wissenschaftlich so bezeichnete Yucca-Art, ein palmähnliches Gewächs aus der Familie der Sukkulenten, enthält in ihren Konzentraten oder Extrakten eine fein- und vielporige Verbindung, welche Ammonium/Ammoniak und ähnliche übel riechende Substanzen auf dem Wege natürlicher Bindungskräfte festhalten kann. Die Zugabe dieser Natursubstanz verringert so den Geruch Ihres Vierbeiners.

Zink

Spurenelement-Mikronährstoff, Wirkelement von verdauungsunterstützenden Enzymen vor allem in der Leber, aber auch in Muskulatur und Knochen. Zusammenarbeit mit dem Kupfer gilt als belegt und Zink ist gleichzeitig Bestandteil des blutzuckerregulierenden Hormons Insulin. Beteiligung an der körpereigenen Abwehr.

Zucchini

Dieses Gemüse aus der Kürbisverwandtschaft bietet wertvolles Pflanzenprotein, viele Mineralien und natürliches Vitamin B2 bei relativ geringem Ballaststoffgehalt und bereichert so jede Rezeptur.